Liebe Adebarfreund*innen,

 

mit etwas Verspätung die Storchenbeobachtungen als PDF vom August, hier eine kurze Zusammenfassung.
Anfang August sind noch etliche Jungstörche im Landkreis unterwegs, auch wenn sich diese nicht so ganz verkehrsgerecht verhalten, wie ein Foto von Simone Lemmer vom 1. August zeigt. Der August ist auch der Monat wo sich die Weißstörche sammeln und so in größeren Trupps zu beobachten sind; der größte Trupp mit mehr als 70 Vögel wurde am 17. August von Manfred Lehr in Ebsdorf beobachtet.
Am 23. August konnte Gerhard Köster letztmals den Jungstorch „Alex“ beobachten bevor sich dieser nun auch in das Winterquartier begab.
Eine traurige Nachricht ist vom 31. August zu vermelden: Gleich zwei Weißstörche sind an diesem Tag an einem Freileitungsmast bei Lahntal-Göttingen ums Leben gekommen, darunter auch das siebenjährige Storchenweibchen von Niederwetter, das dort seit 2016 brütete.

 

Bin gespannt, ob wie lange sich in diesem Jahr Störche beobachten lassen und freue mich wie immer auf Ihre / Eure Beobachtungen und Fotos.

 

Grüße

 

Winfried Kräling

 

Download
Teil 4 Reise in den süden / Winterstörche
Störche_2021_T4_vorab 2021-09-06.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB
Download
Teil 3 Aufzucht der Jungstörche Juni - Juli
Störche_2021_T4_vorab 2021-09-06.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB

Marburg - Schröck: 3 junge Störche in 2020

Foto: Winfried Krähling vom 26.05.2020

Storchenmast mit Falkenkasten:

Alle Fotos von von den Störchen- copyright: Winfried Kräling

Wie eigensinnig Störche sind, beweist das Beispiel Heskem - dort bekommt ein Storchenpaar ein schönes Nest gebaut, sogar mit toller Aussicht - jedoch baut dieses Paar sein Nest auf ein nur wenige Meter davon entferntes Silo (Foto PDF Datei S.3 u.9).

 

Ein seit Jahren bei Rüdigheim stehender Storchenmast wird in diesem Jahr erstmals von einem Storchenpaar angenommen, der männliche Storch (DEW 7T880, Foto s. 8) ist einer unserer Jungstörche, der 2018 bei Hachborn geschlüpft und dort beringt wurde!

 

Am 23. April wird das erste geschlüpfte Storchenküken dieser Saison bei Fronhausen beobachtet und am 26.April werden von Ebsdorf sogar 4 Jungstörche gemeldet!

 

Auch bei Niederwald wird im April der Nestbau auf einem Brutmast beobachtet, spätere Beobachtungen lassen jedoch den Schluss zu, dass sich dieses Paar auf einem Mast bei Stausebach angesiedelt hat.

 

Am Monatsende liegt die Zahl der Nester (Brut, Brutversuche und Ansiedlungsversuche) im Landkreis bei 42 (2019 = 35), mehr als die Hälfte davon, nämlich 22 (2019 = 17) an der Radenhäuser Lache und 7 Jungstörche wurden im Landkreis beobachtet. Mehr in beigefügtem PDF.

 

In Erwartung vieler Meldungen und Fotos von Jungstörchen

 

viele Grüße

 

 

Winfried Kräling

Storchenbeauftragter


Wer mehr über Störche im Marburger Land erfahren möchte:

Download
Störche 2021
Störche_2021_T2_Vorab 2021-05-03.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.7 MB

Download
Störche 2021 Teil 1
Störche_2021_T1.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.9 MB
Download
Störche_2020_T4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.2 MB
Download
Störche_2020_T4-vorab 2020-12-01.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.6 MB
Download
Störche_2020_T2 - vorab 2020-05-03.pdf
Adobe Acrobat Dokument 697.1 KB

Neue Masten für Störche in Marburg Ortsteil Haddamshausen und Schröck:

Am 5.3.20, wurde ein neuer Storchenmast als Nistmöglichkeit auf den Wiesen von Haddamshausen errichtet.

Wenige Tage zuvor hatten die Stadtwerke und der Dienstleistungsbetrieb (DBM) schon einen neuen Masten mit Korb in Schröck aufgestellt.

Eberhard Lübbeke, 1. Vorsitzender des NABU-Marburg und Winfried Kräling, Storchenbeuaftragter,  dankten für den NABU den Grundstückseigentümern für ihre Bereitschaft die Flächen zur Verfügung zu stellen. Besondere Dank galt den Mitarbeitern von DBM und Stadtwerken, den Schülerinnen und Schülern der Adolf-Reichwein-Schule, die im Metall-Unterricht die Körbe hergestellt hatten. Ein dickes Lob bekam auch Bürgermeister Stözel, der die Aktionen seitens des Magistrats unterstützt hatte.

Jeder Mast wurde zusätzlich mit einem Falkenkasten bestückt, den Thomas in fleißiger Heimarbeit hergestellt hatte.

Jetzt warten nicht nur die Schröcker und Haddamshäuser auf neue "Zugereiste".

Fotos: Hartmut Möller